Auszüge aus Pressetexten

... zu verschiedenen Konzerten des breezy art ensemles:

Vom ersten Moment an zog das Bläserquartett die Zuhörer in seinen Bann...

Grandiose Begegnung von Barock und Jazz

Vor allem die gemeinsame Verwendung von historischen und neuen Instrumenten verlieh ihrer Musik einen besonderen Klang....

Spätestens nach dem Präludium BWV 999 von J. S. Bach war allen klar, dass es ein geniales Konzert werden würde. Das Bläser Ensemble bot eine grandiose Bearbeitung des Stücks...

Aus der Welt eines Monteverdi oder Gabrieli geriet man unvermittelt in Klangwelten, die an Friedrich Guldas Münchner Sommerkonzerte oder Bearbeitungen von Bill Evans erinnerten.

Durch die Mischung historischer Nachbauten und neuer Instrumente ergab sich eine Vielzahl neuer Klangfarben, die selbst einer Fuge des Altmeisters J. S. Bach sehr gut standen.

Respekt und Sensibilität im Umgang mit den Werken von Corelli bis Dowland waren jederzeit spürbar. Hier spielten Musiker, die ihr Handwerk verstanden...

Jahrhunderte verflogen bei dem mitreißenden Spiel, Stile verschmolzen zu einem interessanten Novum. Wer, wie das „breezy art ensemble” bei einem Werk aus dem 16. Jahrhundert eine Achtel Note einspart, bei dem erhält Susatos Ronde und Hupfauf brasilianisches Temperament.

Das Publikum im Schönbecker Schloß erlebte ein mitreißendes, spannendes Experimentieren mit alten Partituren, ein kultiviertes Spiel, ironisch bis frech mir ausgefallenen Ideen. Exzellentes instrumentales Können lud die einzelnen Wiedergaben mit Charme und Esprit auf.

Durch zusätzliche Improvisationen entstand ein Klangbild von erfrischender Farbigkeit und pikanter Würze.

... Bekanntes stand hier respektlos neben hinzugefügten Erweiterungen und kühner Improvisation. Bach möge verzeihen, aber es klang wunderbar und überraschend neu.

Alle Interpretationen lebten aus der Bravour und Delikatesse, mit der die Bläser historische und moderne Instrumente beherrschten. Neben der offensichtlichen Freude am Experiment sorgte auch ein fundierter Humor für die versprochene frische Brise. Eine Mischung die sich mühelos dem Publikum mitteilte. Unbedingte Voraussetzung dafür war die absolut verlässliche Ensembledisziplin.

Wer hätte je gewagt, eine Ciaconna von Falconieri mit Schalldämpfer in Trompete und Posaune zu blasen? Die Wiedergabe erhielt durch diesen Kunstgriff einen überraschenden New-Orleans-Sound und eröffnete ganz neue, pikante Perspektiven.

Blitzsauber intoniert auch die Villanella von Bathasare Donati. Natürlich mit originellen Veränderungen.

Ein mitreißendes, ebenso experimentierfreudiges wie charmant serviertes Konzerterlebnis.
Die Begeisterung im Publikum wollte kein Ende nehmen.

Auf alten und neuen Instrumenten erzeugte das Quartett eine faszinierend rhytmische Klangmixtur, würzte mit räumlichen Effekten und brachte so Monteverdi, Dowland, Palestrina und andere unter einen hochmusikalischen Hut.

Aber mit diesem Konzerttermin... hat der musikalische Hausherr... einen Glücksgriff von der Erlebniskraft gleich mehrerer Konzerte getan.

Alte Musik neu gespielt, eine tolle Sache. Die Bandbreite des klanglichen Amalgams, der Kombinationen und Stileingriffe ist enorm.

Der ungewohnte Zusammenklang macht die Faktur des Satzes aus Melodie, Gegenstimme, Begleitung, Rhythmus „ohrenfällig”...

... Einmal wächst sich die Beschwingtheit eines Renaissance Gassenhauers zum präzisionsblitzenden Dauerimpuls zwischen Hoquetus und Offbeat aus.

Kompositionen alter Meister... wurde eine musikalische Frischzellenkur verpasst. Das Ergebnis geriet durch neue Instrumentierung und Arrangement plus Improvisation zum Hörerlebnis der Extraklasse.

Ein als Hit des 16. Jahrhunderts vorgestelltes Stück hätte in dieser entstaubten Version gute Chancen es auch Heute zum Gassenhauer zu bringen. Dabei entstellten die vier Musiker diese Musik in keinster Weise. Vielmehr entstand der Eindruck, dass es sogar bei Klassikern aus Bachs Kunst der Fuge noch reichlich tönendes Neuland zu erforschen gibt.

Den Besuchern schien streckenweise der Atem zu stocken, denn diese musikalische Spannung begeisterte und entzückte derart, dass der Applaus schließlich gar nicht enden wollte.

[ KONZERTE ]